
Marktüberblick Spanien zum Jahresende 2009
Mallorca, Dezember 2009Engel & Völkers, die weltweit führende, internationale Immobilienagentur spezialisiert im qualitative hochwertigen Erst- und Zweitwohnsitzmarkt mit 54 Büros auf dem spanischen Festland, den Balearen, den Kanaren und Andorra, hat das herausfordernste Jahr seit Eintritt in den spanischen Immobilienmarkt in 1999 erlebt. Im Herbst des Jahres zeichnete sich jedoch ein Anstieg an Besichtigungen und Verkäufen ab.
In Spanien, besteht die Mehrheit der Käufer aus Deutschen, Schweizern, Britten, Franzosen, Skandinaviern und Spaniern, auch wenn der britische Markt aktuell weg gebrochen zu sein scheint. Ausschließlich Immobilien, welche untern den aktuellen Marktbedingungen im Preis realistisch eingestuft wurden, wecken das Interesse und es existieren weiterhin zahlreiche Verhandlungen um Verkäufe abzuschließen. Dennoch, nach einem Jahr mit Preisreduzierungen von annähernd 15-30%, haben sich die Preise mittlerweile stabilisiert und der Markt wirkt gefes-tigter als zu Beginn des Jahres.
Engel & Völkers hat im Verlaufe des Jahres 2009 acht neue Büros in Barcelona (2), Costa Brava (3), Costa Blanca, Andorra und Teneriffa eröffnet. Berücksichtigt man die komplizierten Marktbedingungen hat die Costa Brava eine gute Performance gezeigt, insbesondere im Gebiet Baix Empordà, welches spanische, französische, skandinavische, britische und niederländische Käufer anzieht. Die durchschnittlichen Verkaufspreise liegen in diesem Gebiet bei über €1 Million für ländliche Immobilien in der Region „Masia“ oder Objekten mit Meerblick.
Marcus von Busse, Managing Director Engel & Völkers für das spanische Festland, die Kanaren, Andorra und Portugal, stellt fest: „Obwohl es immer Raum für Verhandlungen gibt, haben wir einen Stopp der Preisreduzierungen festgestellt. Dies betrifft insbesondere die am meisten betroffenen Bereiche, wie beispielsweise die Costa del Sol, wo die Preise zuvor um bis zu 30% gesunken waren.
Heute erwecken mehr als jemals zuvor ausschließlich Immobilien das Interesse der Käufer, welche im Preis richtig eingestuft wurden und sich in einer guten Lage befinden. Wir nehmen zudem Anzeichen für eine Erholung des britischen Marktes war. Dies wird im Jahr 2010 auch einen positiven Einfluss auf den spanischen Markt haben.“
Auf den Balearen, sind die Verkaufszahlen für Zweitwohnsitz- bzw. Ferienimmobilien im letzten Jahr um ungefähr 35% gefallen. Dennoch konnte auf Mallorca in den letzten beiden Monaten eine steigende Bewegung auf dem Markt festgestellt werden. Dies basiert vor allem auf deutschsprachigen Kunden, welche aktuell über 50% der Käufer repräsentieren. Der Bedarf fokussiert sich dabei auf erstklassig gelegene und qualitativ hochwertige Immobilien, was sich in der Tatsache widerspiegelt, dass der durchschnittliche Verkaufspreis in den letzten 12 Monaten bei knapp unter €1 Million lag.
Daniel Chavarria, Repräsentant von Engel & Völkers Mallorca, berichtet: „Viele potenzielle Käufer sind auf der Suche nach Verhandlungsspielräumen und die Verkäufer, welche verkaufen müssen, verzeichnen, abhängig vom Objekt und seiner Large, reduzierte Preise von ungefähr 15-25%. Trotzdem werden mindestens die Hälfte aller unserer Besitzer die gewünschten Preise beibehalten.
Einige Besitzer haben ihre Objekte vollständig vom Markt genommen und warten auf eine Erholung des Marktes, während andere es bevorzugen zunächst ihre Im-mobilie zu vermieten um Instandhaltungskosten etc. zu finanzieren und auf diese Weise eine Einnahme zu erzielen.





